Liveblog

12.40

RÜCKBLICK: Wir bloggten gestern live vom Scoopcamp Hamburg. Es ging um Technologie und Journalismus. Um 11 Uhr gab es Keynotes u.a. von Storify Co-Founder Burt Herman. Danach folgten Workshops. Themen: Roboterjournalismus, Liveblogging, Journalistic Entrepreneurship und Bewegtbild und Second Screen. Im Anschluss das Panel zum Thema „Wie kommt in die Innovation in den Nesroom“. U.a. mit Jochen Wegner, Chefredakteur Zeit Online und Sebastian Matthes, Chefredakteur Huffington Post.

17.59

Und sonst noch? Es soll wohl Wein geben beim sogenannten Come together.

Foto 1

Wir werden das mal überprüfen, sagen „Danke“ und verkünden hiermit den Sendeschluss unseres Live-Blog-Experiments.

Foto 2

Tschüss!

17.52

Was sagt das Publikum?

17.47

Wie groß ist der Anteil neuer Berufsbilder in den Redaktionen, die vor zehn Jahren nicht als Redaktionsmitglieder verstanden worden wären (z.B.Programmierer, Viraleditor…). Antwort der Diskutanten: Zwischen 25 % und 35 %. Rumms!

17.44

Ist die nutzerzentrierte Sichtweise die Rettung des Journalismus? Wegner: Das wäre doch toll!

17.38

Die alte Relaunchlogik ist tot, sagt Jochen Wegner. Wir werden in kleinen Schritten, kleine Dinge verändern. So sieht die Seite übrigens am 4.9.2014 um 17.37 Uhr aus:
Bildschirmfoto 2014-09-04 um 17.37.45

17.36

Innovation können sie nicht verordnen. Labs alleine helfen nicht. Alles müssen mitgehen.“ Sagt Sven Gösmann von der dpa. Klingt nach Change und Organsationsreform. Also ganz easy…

17.34

Nach dem Hype ist vor dem Hype könnte man sagen. Die Revolution kommt erst noch. Nicht der Wandel von Print zu online ist die Revolution, sondern die kommenden Vielzahl der Kanäle. Mobile, social und so weiter. Sagt Sebastian Matthes von der HuffPo. Wer ist eigentlich dieser Revolutionär Sebastian Matthes? Hier eine Liste von Artikeln. Matthes Foto @huffingtonpost

17.25

Und jetzt das Großthema Mobile. Wegner von Zeit Online: „Haben den Traffic mobile in den letzten paar Jahren verfünffacht…“ Ach was.

17.23

Blick in die Twittertimeline:

17.19

Etablierte Marken neu zu etablieren ist viel schwieriger, als ein StartUp hochzuziehen, sagt stern.de-Chefredakteurin Anita Zielina. Aber eines ist sicher, es wird einen stern.de-Relaunch geben. Wann? Bald…

17.14

Was macht Ihr denn eigentlich anders? Fragt Christian Meier den Chefredakteur der HuffPo, Sebastian Matthes. „Wir sind nicht angetreten alles anders zu machen. Zum Beispiel aber verstehen wir die HuffPo auch als Plattform. Externe Experten können zum Beispiel bei uns schreiben.“

17.12

Storytelling? Wie geht das im Jahr 2014? Jochen Wegner antwortet überraschenderweise mit dem Verweis auf Snowfall. Snowfall? Aber klar! The Avalanche at Tunnel Creek. Kennen wir. Logisch. Großes Kino und stilbildend. Hat es ja sogar zum Verb geschaft. In allen Redaktionen wird „gesnowfalled“

snowfall Screenshot

17.08

Und die wichtigsten Innovationen in Ihren Redaktionen, fragt Moderator Christian Meier von MEEDIA? Die Antworten: Experimente mit Longforms (Jochen Wegner, Zeit Online), Videos, Videos, Videos (Sebastian Matthes, HuffPo), Shortforms und Listen (Sven Gösmann)

17.06

Und hier noch mal Gesichter:

Diskutanten-Gesichter

Und Namen:

Diskutanten

17.04

Direkt in die Vollen. Was war die beste Innovation der letzten Jahre? Die Antworten: Datenvisualisierung, Storify, Vox und die Storycards.

17.02

Das Panel startet. Der bescheidene Titel: „WIE KOMMT DAS NEUE IN DEN NEWSROOM – INNOVATION IN DER REDAKTION“

16.59

Den Nachwuchspreis erhält Peter Gotzner für sein Stück „Googles Visionen“, das im „New Scientist“ erschien.

16.56

Schön! Wolfgang Stieler wird noch lobend für sein Stück über griechische Netzaktivisten erwähnt. Es war eine knappe Entscheidung.

16.54

„Menschen steuern Drohnen von Las Vegas aus. Macht das Las Vegas zu einem legitimen militärischen Ziel? Überall auf der Welt beteiligen sich Menschen am Cyberkrieg. Macht das alle diese Beteiligten zu legitimen militärischen Zielen? Sehr schwierige Fragen, wenn man nicht versteht, dass sich die geopolitische Struktur verändert hat. Die Annahmen, die dem Kriegsvölkerrecht unterliegen, könnten ungültig geworden sein.“

Ein Zitat aus dem Gewinnerstück. Das Manuskript gibt es hier. Das Stück ist übrigens in unserer Reihe „Wissenschaft im Brennpunkt

16.52

“ …und den Deutschen Innovationspreis erhält Thomas Reintjes.“ Die Laudatio hält übrigens Manfred Pietschmann, Herausgeber der renommierten Technology Review. „Es geht Thomas Reintjes um die Erklärung komplexer Technik und die Erläuterung der Dilemmata, in die uns neue Technologien bringen.“

Laudator-Pietschmann

16.47

Zuerst die schlechte Nachricht: Ein gewisser Thomas Reintjes kann heute nicht in Hamburg sein. Tja. Hier als Beweis ein wenige Minuten alter Tweet:

Jetzt aber die gute Nachricht: Wir freuen uns, dass Kollege und Autor Thomas Reintjes für sein Deutschlandfunk-Stück „1 oder 0, Leben oder Tod – Wie digitaler Fortschritt das Völkerrecht herausfordert“ den Deutschen Innovationspreis erhält!

Aktuelle Stücke von Gewinner Thomas Reintjes finden Sie übrigens hier.

16.39

So! Weiter geht’s. Die Preisverleihung steht zu Beginn an. „Deutscher Preis für Innovationsjournalismus“. Wir freuen uns natürlich ganz außerordentlich auf den Gewinner… Dazu aber später mehr. Im Anschluss dann das Panel „„WIE KOMMT DAS NEUE IN DEN NEWSROOM – INNOVATION IN DER REDAKTION“ IM GESPRÄCH“

13.39

Die Abstimmung läuft. Hier kann man sich das Ergebnis ansehen. Hier schon mal ein Zwischenstand: Bildschirmfoto 2014-09-04 um 13.38.11

13.33

Newsgames. Das nächste Projekt aus dem Hackathon stellt ein Team aus der Henri Nannen Schule vor. Die Idee: ein Baukastensystem, da jeder beliebig erweitern kann. Thema: Ebola.

13.27

Jetzt aber! Die Newsapp für die Smartwatch. Name: Die „Localwatch“. Slogan: Der Küchenzuruf fürs Handgelenk. Push statt Pull. Die Ambition: Buzzfeed für die lokalen Nachrichten. Bescheidenheit ist eine Zier…
Localwatch

13.23

Die Hackathon-Ergebnisse werden präsentiert. Zu Beginn: Die Mental-News-App. User sieht Nachrichtenbilder und muss sie Orten zuordnen. Redaktionen können an die Bilder dann mit Infos ergänzen. #Gamification. Nachrichten durch die Hintertür. Vielleicht für die sogenannten bildunsgfernen Zielgruppen.
MentalNewsApp

12.56

Kurzer Ausblick auf den Nachmittag:
Um 13.15 Uhr gibt’s die Ergebnisse des Hackathons. Wir sind besonders auf die News-App und die Smartwtach-App gespannt.
Um 14 Uhr tauchen wir in die Workshops ein. 16.30 Uhr Vergabe Preis für Innovationsjournalismus.
Um 17 Uhr schließlich das Abschlusspanel. Thema: Wie kommt das Neue in den Newsroom? U.a. mit Chefredakteur Jochen Wegner von Zeit Online und Sebastian Matthes von der HuffPo.

Das ganze Programm gibt es hier im Detail.

12.43

Der Megatrend gegen 13 Uhr auf dem Scoopcamp: dänische Hotdogs, indisches Curry und beunruhigend gute Desserts. Aber nach sechs Stück muss Schluss sein.

Dessert

11.57

Automatisierung und Roboterjournalismus. Wie kann Dein Newsroom starten?“ Die ToDos von Ken Schwencke. „Starte mit einem kleinen, handlichen Projekt. Wähle ein klares Thema: Crime, Weather, Deaths, Traffic, Earthquakes… Datenanalyse. Schreib ein keines Programm. Und dann überzeuge mit einem Prototypen Deinen Boss.“ Kein Problem, wir machen auch so eine schicke Seite zu so hübschen Themen wie Erdbeben, Verbrechen oder gleich Mordquotenvisualisierungen. Das leuchtende Vorbild:

LATimes Homicidereport

Aber klar, wir haben das schon verstanden. Themen sind wichtig, Automatisierung erleichtert Darstellungen und gibt Reportern Zeit für Recherchen vor Ort und gute Geschichten.

11.47

Eines der Buzzwords der aktuellen Diskussionen ist „Roboterjournalismus„. Ken Schwencke spricht gerade auf dem scoopcamp darüber. Datenjouranlist Lorenz Matzat sprach auf der re:publica 2014 darüber:

11.40

Don’t Panic! Gerade ging’s noch um Vertikalisierung als neuen „Megatrand“ und die Macht eines starken CMS! Jetzt geht’s um Algorithmen und Roboterjournalismus. Keynotespeaker: Ken Schwencke, New York Times. Wir sind neugierig! Also „Don’t Panic – Automation is your friend“

KenSchwencke

10.53

Der Saal im Kehrwieder-Theater ist ja voll, sogar sehr voll und auch die Timeline bei Twitter mit dem Hashtag #scoop14 ist mittlerweile ziemlich voll:

10.48

Handlungsempfehlungen von Jigar Mehta. Was können wir tun, um Innovationen voran zu treiben? Hier die einfache Antwort „Vernetzung („Kommt nach San Francisco“), Co-Creation, Innovation-Challenges, dynamische Teams zusammenstellen. Und vor allem: authentisch bleiben“. Ok! Machen wir.

10.44

Jigar Mehta erläutert die Entstehung diverser Anwendungen und kommt zu einem Schluss: Medienhäuser und Medien-StartUps rücken näher zusammen – müssen näher zusammenrücken. Ok! Aber wie gehen wir im öffentlich-rechtlichen Rundfunk damit um. Die ARD kann ja nicht mal ebenso Soundcloud kaufen. Oder das Deutschlandradio kauft ein News-StartUp für 5 Millionen, dass eine neue App auf den Markt bringt, die Nachrichten personalisiert und ortsbezogen sortiert. Nur leider scheitert die Technologie und die 5 Millionen sind weg… Hurra! Der Jubel auf den Medienseiten diverser Zeitungen dürfte groß sein. Also müssen wir andere Wege, um Innovationen in die öffentlich-rechtlichen Häuser zu holen. Nicht zuletzt um unserem Auftrag nachzukommen. Aber welche? Antworten gerne an lab@deutschlandradio.de

10.30

Das scoopcamp hat auch einen eignen Flickrstream. Wer die letzten Ausgaben in Bildern nachvollziehen will, hier lang:

10.26

„Wir müssen experimentieren. Wir müssen den Leser in den Blick nehmen. Was er will. Wir wissen nicht was die Zukunft bringt. Events? Native Advertising? Vieles wirkte zu Beginn lächerlich. Twitter zum Beispiel. Ha! 140 Zeichen. Das schien sinnlos. Und heute? Twitter ist ein Riesenerfolg!“ sagt Burt Herman auf dem scoopcamp 2014.
Wir haben dem an dieser Stelle nichts hinzuzufügen. Vielleicht nur so viel: Mut ist ein seltenes Gewächs. Es benötigt Bioptope wie Labs und Innovationsteams…

10.21

Übrigens gibt es auf scoopcamp.de auch einen Videostream:
Bildschirmfoto 2014-09-04 um 10.21.00

10.16

Während Burt Herman die Entstehung von Storify mit der in diesem Fall nicht unsympathischen US-amerikanischen Technikbegeisterung erklärt, nutzen wir das Tool, um kurz zu erläutern was hier in Hamburg bereits gestern schon geschah: Ein Hackathon. Unser Storify:

10.06

Technologie und Journalismus sind natürliche Allierte, sagt Burt Herman. Ingenieure haben genauso wie Journalisten eine Mission: „Die Welt verbessern“. Alle benutzen Sprachen, z.B. Maschinensprachen/Code. Aha.
Burt_Herman

09.59

dpa-Chefredakteur Sven Gösmann begrüßt insbesondere Burt Hermann, den Co-Gründer von Storify. Burt Herman erhält den neuen Scoop Award. Die Gründe: Burt Herman ist nicht nur Journalist, sondern auch ein exemplarischer Entrepreneur, der mit neuen Technologien neue Formen des Storytellings erschließt – und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle. Wer ist Burt Herman? Hier lang.

09.40

Die Begrüßung läuft. Gegen 11 Uhr dann die Keynotes von Storify Co-Founder Burt Herman. Es ist jedenfalls schon voll, sehr voll:
Foto Kehrwiedertheater